Verfasst von: Shrek | 26. Oktober 2010

buchen, buchen, buchen …

In Queenstown ist ein drittel aller Gebäude Unterkunft, ein drittel Kneipen, Cafés u.ä. und ein drittel sind Geschäfte, wo man alles mögliche Buchen kann.

Bungy-Jumping, Bungy-Swinging, Jetboat fahren, Dampfschiff fahren, Luge fahren, Ziptrek, Paragliding, Drachenfliegen, Sky-Jumping, Flugzeug SELBER fliegen, Hubschrauber SELBER fliegen, Flüge in die nähere und weitere Umgebung, Touren zum Doubtful und zum Milford Sound, Heil Ski (kannte ich schon), Heil Bike (war mir neu) und Heil Hike (auch das war neu). Es gab quasi nichts was man nicht bei irgendwem irgendwie buchen konnte.

Aber fangen wir am Anfang an …

Von Wanaka ging es über den normalen Highway – die i-Site hatte den Weg über den Berg wegen Schnee definitiv NICHT empfohlen – in Richtung Lake Wakatipu und Queenstown. Am Geburtsort des Bungy-Springens in der Kawarau Schlucht und an der besagten Brücke hielten wir an, um uns das einmal näher anzusehen. Ist ja schon gewaltig … und auch gewaltig aufgemacht. Hier sprangen also die ersten von einer Brücke nur mit einem Gummiseil um die Füße gebunden … Leider nicht an diesem Tag. Es war sehr windig, vielleicht lag es daran. Tief unten langweilten sich die Jungs derweil in ihrem Schlauchboot, leicht verdientes Geld.

In Queenstown konnte mich Andrea durch ihre Ortskenntnis super zum Top 10 leiten. Der liegt quasi fast direkt am Stadtzentrum aber weit genug entfernt, um den ganzen Lärm nicht zu hören. Der Supermarkt ist zwei Minuten um die Ecke und zur Gondula sind es auch nur fünf. Der Platz ist der bisher teuerste aber er ist auch sehr toll gemacht, extrem sauber und sehr wohnlich. Nur das Internet ist ein einziger Krampf.

Am nächsten Tag ging es erst mal zur Post: 48 Karten mussten auf den Weg gebracht werden. Nach dem ganzen Schreiben dann auch das noch …

Andrea würde ab hier alleine ihre Reise Richtung Schweiz via Christchurch antreten … ab jetzt war ich wieder solo unterwegs. Und dann ging es schnell zum Fergburger (das spricht man Förbörger ;-) ) und der war nun wirklich lecker. Ich weiß gar nicht, wie ich jemals wieder bei Mac Ronalds oder Burger King einen solchen zusammen gematschten Burger herunter bekommen soll … aber ich vermute das richtet die Zeit UND weil es bei uns eben keinen Fergburger gibt. :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-(

Die Schwimmhalle liegt draußen in Frankton … wieder mal ein richtig toller Komplex. Bisher die schönste. Eine Kanadierin arbeitet als Schwimm-Instruktor und eine Deutsche – die als Physiotherapeutin arbeitet – trainierte für den Iron Man in Wanaka im nächsten Januar. Und wieder einmal durfte man mit ganz normalen Straßenschuhen durch die Halle wandern … warum bloß nicht bei uns?

Wer jetzt ganz oben sich über die Begriffe LUGE und ZIPTREK wunderte: ich habe beide gemacht. Und es war toll … bei Ziptrek hängt man an einem Stahlseil und saust durch die Bäume – einfach toll. Der letzte “Ritt” war der längste mit 280 Metern. Und Luge ist eine tolle Erfindung: man fährt mit kleinen Autos, die eigentlich eher Schlitten gleichen und nur mit Lenker nach rechts oder links und nach vorne (Fahren) oder hinten (Bremsen) gelenkt werden. Nach sechs Touren wollte ich immer noch nicht aufhören aber einmal ist ja bekanntlich immer das Ende erreicht. Ein klasse Spaß und nicht einmal teuer. Ist alles auf dem Hausberg von Queenstown zu finden, den man mit der “Gondula” hinauf fährt – bin ihn aber auch einmal hinauf gerannt (zumindest am Anfang, aber da war es auch am steilsten). Golfen stand auch auf der Liste – kostet hier nur 25$ inklusive der Schläger und ist auch für solche Anfänger wie mich, die noch NIE gespielt haben, erlaubt. leider habe ich keinen zum Mitmachen finden können und alleine würde das nun keinen Spaß machen.

Neben dem Fergburger kann ich auch noch das “Patagonia Chocolates Limited” empfehlen … total leckeres Eis. Hmmmmmmmmm!!!!!

Über das Wochenende und den Labourtag – ein hiesiger Feiertag – fand ein Jazzfestival statt. Tolle Stimmung bei tollem Wetter an toller Location – die Bühne war über einem Bach aufgebaut, den die Enten ab und an auch herunter kamen. Und wieder einmal war das “Aufräumbewußtsein” zu bewundern. Obwohl jeder irgendwas zum Trinken hatte – ob Bier, Wein oder Kaffe – alles wurde anschließend in die bereit gestellten Tonnen geworfen. Am Ende lag fast nichts rum, nicht wie bei uns, wo anschließend Kolonnen von Reinigungskräften den ganzen Dreck wegräumen müssen.

Getroffen habe ich sowohl Deutsche als auch Australier und gestern Abend Kanadier. Und irgendwie komme ich mit den Nichtdeutschen immer viel besser aus. Die meckern nicht über alles sondern freuen sich HIER zu sein. Es war schön, mal wieder mit Kanadiern zu Schwatzen (fast drei Stunden).

Queenstown habe ich sehr genossen und freue mich schon wieder auf die Stadt wenn ich den Camper abgeben muß. Aber jetzt geht es erst einmal an die Ostküste …

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Antworten

  1. ……. cool!! ;-)


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